Ausgangslage
In dem Geschäftshaus einer Steuerberatungsgesellschaft war die Internetverbindung langsam und stand nur in Teilen der Etagen zur Verfügung. Ziel war eine Infrastruktur, über die ein schneller Internetanschluss über regionale Anbieter im ganzen Haus möglich wird.
Unsere Umsetzung
Das Gebäude hat vier Etagen. Wir haben die Glasfaserleitung außen an der Fassade geführt, mit Steiger und Kabelkanal. Von dort ging es in den einzelnen Etagen durch die abgehängten Decken weiter bis in den Serverraum. Dafür waren Durchbrüche innerhalb der abgehängten Decken nötig.
Die Arbeiten im Überblick:
- Verlegung von rund 400 m Glasfaserleitung
- Setzen eines LWL-Anschlusspunkts (APL) mit 4 Fasern und LC/APC Kupplungen im Serverraum
- Einrichten eines Übergabepunkts im Keller, auf dem wir alle 4 Leitungen aufgelegt haben (16 Spleiße)
- 32 OTDR-Messungen an den Leitungen
- Verlegung von 150 m Cat 6a Duplex-Kabel, das wir vorsorglich parallel bis in das oberste Geschoss gelegt haben, vorgesehen für die Sprechanlage
Erschwert wurde das Projekt durch die Leitungsführung über die Fassade und die Durchbrüche in den abgehängten Decken der einzelnen Stockwerke. Das Projekt dauerte fünf Werktage und umfasste LWL-Spleißen, Netzwerkverkabelung, Messung und Entstörung sowie ein Infrastruktur-Audit.
Ergebnis
Das Haus verfügt jetzt über eine durchgängige Glasfaseranbindung vom Übergabepunkt im Keller bis in den Serverraum. Alle vier Fasern sind aufgelegt und gemessen. Damit ist die Grundlage für einen schnellen Internetanschluss geschaffen, und zwar nicht nur für einzelne Etagen, sondern für das gesamte Gebäude. Mit dem zusätzlich verlegten Cat 6a Kabel ist außerdem die Anbindung der Sprechanlage im obersten Stock vorbereitet.
